Windpark Bad Berleburg–Erndtebrück
Willkommen auf der Website zum Projekt! Hier finden Sie Informationen rund um den Bau des Windparks.
Planung für die Anlieferung von Großkomponenten
Aktuelle Informationen rund um die Flügeltransporte: Termine, Routen und besondere Hinweise kompakt und übersichtlich zusammengestellt.
Erneuerbare Energie für die Region
Windkraft ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität. Sie reduziert die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und von Energieimporten. Bei ENGIE entwickeln, bauen und betreiben wir Windparks - und sorgen dafür, dass der nachhaltig erzeugte Strom in den Markt gelangt.
In Bad Berleburg–Erndtebrück errichten wir seit 2025 einen Windpark, der sich über die Gebiete Hermeskopf, Kilbe und Womelsdorf sowie Lauberg, Paulsgrund und Homburg erstreckt.
Das Projekt im Überblick
Die Teilbereiche befinden sich in unterschiedlichen Bau- und Logistikphasen.
Karte mit Projektgebieten
Für den Windpark liegen rechtskräftige Genehmigungen nach dem Bundes‑Immissionsschutzgesetz (BImSchG) vor. In diesem Verfahren wurden alle relevanten Umwelt‑ und Schutzbelange geprüft und berücksichtigt – darunter Mensch und Gesundheit, Tiere und Pflanzen, biologische Vielfalt, Klima, Luft, Landschaft, Boden und Wasser sowie mögliche Immissionen. Auch Anforderungen der Luftfahrt und des Militärs sind einbezogen. ENGIE setzt das Projekt auf dieser Grundlage planmäßig um.
Bildergalerie
Baufortschritte
Sommer 2026
Auf den Baustellen der Windparks in Bad Berleburg sind derzeit deutliche Fortschritte sichtbar. Parallel zu den Arbeiten an den Netzanschlüssen und Umspannwerken werden aktuell mehrere Windenergieanlagen errichtet. Dafür sind drei Großkräne gleichzeitig im Einsatz – eine logistisch anspruchsvolle Aufgabe.
Nachdem die Fundamente bereits zu Beginn des Jahres fertiggestellt und die Betonturmsegmente im Frühjahr errichtet wurden, läuft derzeit die Montage der oberen Stahlturmsektionen sowie von Gondeln und Rotorblättern. Im Anschluss folgen die elektrischen Installationen innerhalb der Anlagen.
Frühjahr 2026
Im Frühjahr 2026 wurden in den Projektgebieten Hermeskopf und Kilbe Nord die meisten Hybridtürme fertiggestellt. Die Betonturmsegmente bilden die Grundlage für die anschließende Montage der oberen Stahlrohrsektionen. Parallel dazu lief die Anlieferung von Großkomponenten wie Turmsegmenten, Gondeln und Rotorblättern weiter. Zudem begannen die Arbeiten an den Umspannwerken sowie die Verlegung der Kabeltrassen für den späteren Netzanschluss. Im April konnte im Bereich Hermeskopf die erste Windenergieanlage vollständig montiert werden.
Ein wichtiger Meilenstein wurde Anfang April erreicht: Im Teilwindpark Hermeskopf wurde die erste Windenergieanlage vollständig montiert.
Herbst und Winter 2025/2026
Mit dem Beginn der Bauarbeiten wurden die Standorte für die Windenergieanlagen vorbereitet und die notwendige Infrastruktur geschaffen. Dazu gehörten unter anderem die Erschließung der Baufelder sowie der Ausbau von Wegen und Montageflächen. Parallel startete die Anlieferung der ersten Großkomponenten, um die nachfolgenden Bauabschnitte vorzubereiten.
Wissenswertes
Der Transport der langen Rotorblätter stellt besondere technische Anforderungen.
Für technisch Interessierte: Besondere Fahrzeuge für besondere Bauteile
Damit die sehr langen und schweren Rotorblätter sicher durch enge Straßen, Kurven oder Waldstücke transportiert werden können, kommen spezielle Transportfahrzeuge zum Einsatz – sogenannte Selbstfahrer (Bladelifter). Diese hochmanövrierfähigen Schwerlastfahrzeuge sind speziell für solche Herausforderungen entwickelt worden. Sie werden von Begleitfahrzeugen abgesichert und per Fernbedienung von geschultem Personal gesteuert. Moderne Systeme nutzen Kameras und Sensoren, damit der Transport millimetergenau gefahren werden kann.
Ein Selbstfahrer kann das Rotorblatt anheben, drehen und sogar aufrichten – so lassen sich auch enge Kurven und Engstellen passieren, ohne unnötige Eingriffe in die Umgebung.
Das Fahrzeug fährt besonders langsam und kontrolliert, um Straßen, Gebäude und Natur zu schützen.
- Viele Räder: Jede Achslinie hat 4 Räder; für schwere Transporte werden mehrere Achslinien kombiniert.
- Hohe Wendigkeit: Die Fahrzeuge können seitwärts fahren, diagonal rangieren oder sich nahezu auf der Stelle drehen.
- Aufrichten der Rotorblätter: Bis zu ca. 50° Neigung, um Engstellen zu überwinden.
- Die Transporte fahren mit einer Geschwindigkeit von max. 15 km/h
Über ENGIE
Die ENGIE Deutschland Erneuerbare GmbH ist Teil der internationalen ENGIE-Gruppe und bündelt die Aktivitäten im Bereich der erneuerbaren Energien in Deutschland. Wir entwickeln und bauen Windparks, die wir dann auch selbst betreiben. Den erzeugten grünen Strom vermarkten wir über unsere Handelsabteilung.
Wir betreiben 17 Windparks mit rund 250 Megawatt Gesamtleistung und arbeiten kontinuierlich am weiteren Ausbau der Erneuerbaren. Dazu gehört neben dem Bau neuer Windparks auch das sog. Repowering. Dabei werden bestehende Anlagen durch moderne, leistungsstärkere Windkraftanlagen ersetzt, die die Energieerzeugung deutlich steigern.
Zu ENGIE gehört außerdem die Otto Building Technologies GmbH. Das traditionsreiche Unternehmen mit Sitz in Bad Berleburg ist auf lüftungstechnischen Anlagenbau und Service spezialisiert. OTTO ist bundesweit tätig und betreut Kunden aus Industrie, Gewerbe, Handel und der öffentlichen Hand.
Die weltweit tätige ENGIE-Gruppe verfolgt das Ziel, den Übergang zu einer klimaneutralen Energieversorgung voranzubringen. Ihre Wurzeln reichen bis zum Bau des Suezkanals im Jahr 1858 zurück - eine Tradition, die für technisches Know‑how, Innovationskraft und langfristiges Denken steht. Die Schwerpunkte der Gruppe liegen heute auf Onshore‑ und Offshore‑Windenergie, Wasserkraft, Photovoltaik und Speichertechnologien.
Verantwortung und Dialog
ENGIE begleitet den Windpark Bad Berleburg–Erndtebrück mit einer transparenten und kontinuierlichen Kommunikation. Der Dialog mit Anwohnerinnen und Anwohnern, Kommunen und lokalen Stakeholdern ist ein zentraler Bestandteil des Projekts.